Alexander Hartmann übernimmt Verantwortung für Para-Kickboxen bei der WAKO Deutschland
Ein besonderer Schritt für das Martial Arts Dojo: Unser Vorsitzender und Cheftrainer Alexander Hartmann wurde von der WAKO Deutschland zum Beauftragten für Para-Kickboxen berufen. Damit übernimmt er nicht nur innerhalb der WAKO Niedersachsens, sondern auch auf nationaler Verbandsebene Verantwortung für einen Bereich, der für die Zukunft des Kickboxsports eine immer größere Bedeutung gewinnt.
Im November 2026 wird die WAKO Deutschland erstmals mit einem Athleten im Para-Kickboxen an einer Europameisterschaft teilnehmen. Die WAKO Senior, Master and Para-Inclusive European Championship findet vom 6. bis 15. November 2026 in Skopje, Nordmazedonien, statt.
Dabei übernimmt Alexander Hartmann eine besondere Rolle: Er wird als erster Coach für die WAKO Deutschland einen Para-Kickboxer bei einer internationalen Meisterschaft betreuen.

Der Athlet, der diesen historischen Schritt für die WAKO Deutschland vollzieht, ist Manuel Klitschke vom IMPACT-TP e.V. aus Meppen. Manuel Klitschke ist dort selbst als Trainer und 1. Vorsitzender aktiv und verbindet damit seine eigene sportliche Erfahrung mit Verantwortung für seinen Verein. Für das Martial Arts Dojo ist diese Entwicklung ein besonderer Moment – denn unser Vorsitzender und Cheftrainer ist unmittelbar am Aufbau dieses neuen Bereichs beteiligt.
Von Jesolo zur Europameisterschaft
Der Weg zur ersten internationalen Teilnahme begann bei der WAKO Weltmeisterschaft der Junioren in Jesolo. Durch die Vermittlung des WAKO-Deutschland-Präsidenten Oliver Hahl konnten dort erste wichtige internationale Kontakte geknüpft werden.
Ein besonderer Höhepunkt war ein persönliches Treffen mit Jesús Eguía Martín. Er ist Vorsitzender des Para and Inclusive Committee des internationalen Kickbox-Weltverbandes WAKO und zugleich Präsident des spanischen Kickbox- und Muay-Thai-Verbandes Federación Española de Kickboxing y Muaythai (FEKM).
Als Vorsitzender des Para and Inclusive Committee trägt Jesús Eguía Martín auf internationaler Ebene Verantwortung für die Entwicklung und Förderung des Para-Kickboxens. Das Komitee beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung des inklusiven Kickboxsports und der Schaffung entsprechender internationaler Strukturen.
Damit war das Treffen in Jesolo für die weitere Entwicklung des Projekts von besonderer Bedeutung. Im persönlichen Austausch wurden die Entwicklung des Para-Kickboxens, internationale Strukturen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprochen. Für Alexander Hartmann waren diese Gespräche ein wichtiger Impuls, um die internationalen Möglichkeiten für deutsche Athletinnen und Athleten weiter voranzubringen.
Para-Kickboxen – Kickboxen ohne Grenzen
Para-Kickboxen ist das internationale Programm der World Association of Kickboxing Organizations (WAKO) für Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. Das Ziel ist klar: Kickboxen soll möglichst vielen Menschen offenstehen. Dafür werden geeignete Trainings- und Wettkampfbedingungen geschaffen, die sich an den individuellen Möglichkeiten der Athletinnen und Athleten orientieren.
International entwickelt sich das Para-Kickboxen derzeit dynamisch weiter. Erste Demonstrationswettbewerbe fanden bereits statt, anschließend wurden zunehmend verbindliche Strukturen und Regeln entwickelt. Mit dem Para and Inclusive Committee verfügt der internationale Verband über ein eigenes Gremium, das die weltweite Entwicklung und Förderung des Para-Kickboxens begleitet.
Zwei Vereinsverantwortliche – ein gemeinsamer Weg
Mit Manuel Klitschke und Alexander Hartmann treffen bei diesem Projekt zwei Sportler aufeinander, die nicht nur als Athlet und Coach aktiv sind, sondern auch Verantwortung in ihren Vereinen übernehmen. Manuel Klitschke ist beim IMPACT-TP e.V. in Meppen als Trainer und 1. Vorsitzender engagiert. Als Athlet wird er nun die WAKO Deutschland bei ihrer ersten internationalen Teilnahme im Para-Kickboxen vertreten.

Alexander Hartmann, Vorsitzender und Cheftrainer des Martial Arts Dojo, übernimmt als Beauftragter für Para-Kickboxen der WAKO Deutschland und als Coach die Betreuung von Manuel Klitschke auf diesem internationalen Weg. Damit entsteht eine Zusammenarbeit über Vereinsgrenzen hinweg – getragen von der gemeinsamen Überzeugung, dass Kickboxen Menschen zusammenbringt und sportliche Entwicklung für alle möglich sein soll.
Eine Aufgabe, die zum Martial Arts Dojo passt
Als Mitbegründer des Martial Arts Dojo ist Alexander Hartmann seit vielen Jahren davon überzeugt, dass Kampfsport mehr ist als Technik und Wettkampf. Kampfsport bedeutet auch Gemeinschaft, Selbstvertrauen, persönliche Entwicklung und die Möglichkeit, über sich selbst hinauszuwachsen. Genau diese Werte stehen auch hinter dem Para-Kickboxen.
Gemeinsam neue Wege gehen

Die kommenden Monate sollen genutzt werden, um weitere Erfahrungen zu sammeln, Kontakte aufzubauen und Para-Kickboxen auch in Deutschland weiterzuentwickeln. Das Martial Arts Dojo möchte diesen Prozess aktiv begleiten und seinen Beitrag dazu leisten, dass möglichst viele Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen Zugang zu unserem Sport finden.
Denn am Ende geht es um das, was unseren Sport ausmacht: Gemeinsam trainieren. Gemeinsam wachsen. Gemeinsam Grenzen überwinden.
Martial Arts Dojo – Kampfsport für alle.





